Markt Standorte im Mittelalter

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Die frühen Märkte im Mittelalter entstanden im Umfeld der alten römischen Siedlungen, an den Kreuzpunkten von Fernstraßen oder im Schutz und Auftrag von Klöstern, Königspfalzen und Burgen.An diesen Standorten konnten die nun wachsenden Überschüsse aus der landwirtschaftlichen Produktion und die noch spärlichen Handwerkserzeugnisse getauscht oder verkauft werden.Die regelmäßige Abhaltung von Märkten führte im Mittelalter vielerorts zur Ansiedlung von Gewerbe und Handwerkern rund um diesen Marktplatz.

Häufig entwickelten sich diese mittelalterlichen Siedlungen zu befestigten Städten mit Schutzwall und Mauern. Die Gründung von Märkten oder die Verleihung von Stadtrechten im Mittelalter war zunächst ein gern genutztes Recht weltlicher und geistlicher Herrscher, versprachen die damit verbundenen Abgaben doch reiche Einnahmen. Als Gegenleistung für das Erheben von Standgeldern, Zöllen und Gebühren für Maße und Gewichte sicherten die Stadtherren im Mittelalter den Händlern, Handwerkern und Marktbesuchern Schutz, freies Geleit und manch gutes Geschäft. Markt Standorte im Mittelalter