Märkte und Waren

Auf den mittelalterlichen Märkten, auf denen die Dinge des Alltagsbedarfs feilgeboten wurden, hatten die ortsansässigen Handwerker und Kaufleute die bevorzugten Verkaufsrechte. Mindere Rechte im Mittelalter, besaßen die auswärtigen Hökerer und Hausierer, die mit Lebensmitteln handelten, welche sie günstig hatten aufkaufen können.

Auch Quacksalber, Bader, Kesselflicker und Gaukler versuchten ihr Glück auf dem Markt.

Auf den großen Jahrmärkten und Messen im Mittelalter, die ein- oder zweimal im Jahr stattfanden, boten weitgereiste Kaufleute feinere Waren an, wie Gewürze aus dem Orient, Tuch aus Flandern oder Waffen und Eisenwaren aus dem süd- und mitteldeutschen Raum.

In größeren Städten entstanden Spezialmärkte etwa für Pferde, Korn, Hopfen, Fisch oder Pelze.

 

Auf den Mittelalterlichen Märkten (Markt)  wurden Waren gehandelt